Ein Provisorium feiert Jubiläumdonau3

Seit fünf Jahren ist die Donaubühne eine optische Zumutung – Im Juli will INKoBau zu einer Entscheidung kommen

Von Michael Schmatloch

Die Feiermeile an der Donau feiert ein kleines Jubiläum. Fünf Jahre ist es her, dass die Donaubühne als Event-Location an Reinhard Hölzl verpachtet wurde. Als Provisorium. Aber nichts ist langlebiger als ein Provisorium. Und so wartet das südliche Ufer noch immer auf den längst von Gestaltungsbeirat und Stadtrat durchgewunkenen Funktionsbau, der die hässliche Containerlandschaft ablösen soll, die von Anfang an auf Kritik gestoßen war.
Im Juli will sich nun der Aufsichtsrat der INKoBau zu einer Lösung durchringen. Das heißt, ob der Funktionsbau noch kommt und vor allem wann. Denn eine Dauerlösung kann das nicht sein, was sich derzeit noch dem Betrachter bietet. Wäre der Abgas-Skandal nicht gewesen und die daraus resultierenden finanziellen Unsicherheiten für die Stadt, die Situation am südlichen Donauufer wäre wohl längst eine andere. Doch auch wenn die Stadt beziehungsweise ihre Tochter INKoBau entschließt, endlich eine auf Dauer tragbare Lösung zu reaslisieren, bleibt die Frage, ob die zwangsweise steigende Pacht einen wirtschaftlichen Betrieb der Saison-Location noch zulässt.
Denn zum einen ist längst nicht klar, ob die vor Jahren angedachten Baukosten von rund einer Million noch haltbar sind. Zum anderen könnte die Tatsache, dass nicht alleine das Wetter die Zahl der Tage bestimmt, an denen auf der Donaubühne etwas los ist, die Kalkulation für den Betreiber schwierig machen. Denn trotz einer Erhöhung der Bühne steht sie halt immer noch viele Tage unter Wasser. Lesen Sie weiter auf Seite 5 im Ingolstadt-Today/Neuburg-Today vom 07.07.2018.

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