Reformpädagogische Schule kommtND Grundschule Marchtal Studienseminar 013


Modernes pädagogisches Konzept mit Schulgarten und eigenen Bienen


Neuburg (ahl) Mit zwei Klassen und voraussichtlich 48 Schülern wird die neue Grundschule St. Franziskus im Herbst an den Start gehen. Die Anmeldungen sind weitgehend abgeschlossen, in Einzelfällen können Nachmeldungen eventuell noch berücksichtigt werden. Wie für konfessionelle Schulen vorgegeben, müssen an der reformpädagogisch orientierten katholischen Schule mindestens 75 Prozent der Schüler Katholiken sein, aufgenommen werden aber auch andere Konfessionen. Bis Mitte Februar sollen die Eltern die Anmeldebestätigungen erhalten, am Dienstag, 13. März, wird es einen Informationsabend für die Eltern geben, im Juni oder Juli einen Schnuppertag für die Erstklässler.
Träger der Schule ist das Schulwerk der Diözese Augsburg, dessen Direktor Peter Kosak sich freut, dass wie erhofft zweizügig gestartet werden kann.
Schulleiterin wird Annette Kürzinger, die im Landkreis bereits zwei Jahre lang als Konrektorin der Karlskroner Schule tätig war und zuletzt als Seminarrektorin in der Grundschullehrerausbildung arbeitete. Eine Schule komplett neu aufzubauen und „mit innovativen Ideen unterwegs zu sein“, reizt sie an der neuen Aufgabe. „Ich gestalte gern“, sagt sie, und im reformpädagogischen Ansatz des Marchtaler Plans mit vernetztem Unterricht sei das gegeben. Jeden Morgen sind zwei Stunden freie Stillarbeit vorgesehen. Während dieser Zeit werden die Klassleiter von pädagogischen Zweitkräften unterstützt. Religionsunterricht gibt es nicht separat – er findet im vernetzten Unterricht mit Heimat- und Sachkunde statt. Aber auch die anderen Fächer Deutsch, Musik, Kunst, ja sogar Mathematik sollen sich um das jeweils zentrale Sach¬thema herumranken – sofern es zum Zahlenraum passt. Nachdem der Namensgeber Franz von Assisi nicht nur ein Freund der Kinder, sondern auch der Schöpfung, speziell der Tiere war, wird es auch an der nach ihm benannten Schule Tiere geben. Geplant ist ein Bienenprojekt mit dem Imkerverein und die Haltung seltener Hühnerrassen in Kooperation mit dem Geflügelzuchtverein Donaumoos.
Der Umzug in die Gebäude des
Kooperationspartners wird folgen
Die Schule fängt klein an und soll im Laufe der nächsten drei Jahre dann komplett auf vier Jahrgangsstufen ausgebaut werden. Zunächst startet sie in den Räumen der Maria-Ward-Schule, bis die Gebäude des Kooperationspartners Studienseminar fertiggestellt sind.

 button

tip Senioren heute