Falsche Fuffziger im UmlaufFalsche Fuenfziger 006

Sehen, Fühlen, Kippen hilft beim Entlarven der Blüten

(ahl) Gefälschte 50-Euro-Scheine sind in Neuburg und Beilngries aufgetaucht, daher rät Polizeisprecher Peter Grießer zu erhöhter Aufmerksamkeit. Die Anzahl der Fälle hält sich zwar in erträglichen Grenzen, doch wer darauf hereinfällt und wissentlich versucht, die Blüten, die eine gute Qualität hätten und auf den ersten Blick kaum von echten Scheinen zu unterscheiden seien, wieder über einen Einkauf loszuwerden, begeht eine Straftat. Meist fällt Falschgeld erst auf, wenn Geschäftsleute ihre Tageseinnahmen zur Bank bringen. Seltener wird die Polizei informiert, wenn ein falscher 50er an der Kasse entlarvt wird. „Diese Fälle kommen gelegentlich vor“, sagt Grießer. Leicht sei es dann nicht für die Polizisten, herauszufinden, ob jemand wissentlich oder unwissentlich versucht hat, die Blüten in Verkehr zu bringen. Auf jeden Fall müssten sie dem Verdacht einer Straftat nachgehen. Wer befürchtet, Falschgeld aufgesessen zu sein, sollte es bei der Bank testen lassen. „Uns hilft es bei der Suche nach den Fälschern, wenn sich der Falschgeldbesitzer erinnern kann, wo er selbst den Schein bekommen hat“, sagt Grießer. Doch mitunter sei der eben nur das dritte oder vierte Glied in einer Kette.
Eine ausführliche Beschreibung der Sicherheitsmerkmale der verschiedenen Scheine und Serien ist auf der Website der Bundesbank zu finden, www.bundesbank.de. Mit etwas Erfahrung und Aufmerksamkeit ließen sich echte Scheine bereits am Material erkennen, das aus Baumwolle besteht und sich griffig und fest anfühlt, ist dort zu erfahren. Details zum Schnelltest sind unter dem Motto „Sehen, Fühlen, Kippen“ nachzulesen. So werden im Gegenlicht Wasserzeichen, Sicherheitsfaden und die unvollständige Zahl des Nennwertes sichtbar. Das Relief der Banknoten ist fühlbar und beim Kippen werden Hologramm und Farbwechsel der Scheine sichtbar.

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